Hintergrund KL Hamburg


Hintergrund KL Hamburg

Beitragvon Admin » 18. Mai 2012, 08:49

Eine Idee greift um sich
Viele Städter melden Interesse an der Kulturloge an
Warum bleiben auf der einen Seite in Konzerten und Theatervorstellungen mitunter
zahlreiche Plätze leer, während es auf der anderen Seite jede Menge Leute mit Interesse an
Kultur, aber wenig Geld in der Tasche gibt? Diese Frage beschäftigte Christine Krauskopf,
Kulturredakteurin in Marburg, schon lange. Zwei Tage vor Heiligabend vor gut einem Jahr
kam ihr die zündende Idee. Für eine Weihnachtsaktion zu kurzfristig, für ein soziales Projekt
von Dauer genau richtig.
Die Sache war einfach. Einer musste sie nur in die Hand nehmen, Verbindungen knüpfen
zwischen Menschen mit geringem Einkommen und Kulturveranstaltern mit freien Karten. Das
war für Christine Krauskopf kein Problem. Spontan sagten nicht nur alternative, sondern
auch etablierte Einrichtungen wie das Hessische Landestheater Marburg oder die
Konzertagentur Depro Concert zu.
Um ein Konzept auf die Beine zu stellen, suchte Christine Krauskopf den Kontakt zur
Marburger Tafel. Die Idee war vergleichbar, statt Lebensmittel wollte Christine Krauskopf
übrig bleibende Eintrittskarten weiterreichen an Bedürftige. Hilde Rektorschek, Leiterin der
Marburger Tafel, war es wichtig, dass die Gäste persönlich eingeladen würden und ihre
Würde auch dem Veranstalter gegenüber wahren könnten.
Hilde Rektorschek überzeugte schließlich mehrere soziale Initiativen davon, den Part der
Anmeldungen zu übernehmen. Es wurde vereinbart, die Eintrittskarten für die Besucher an
den Abendkassen zu hinterlegen. Jetzt brauchte das Kind nur noch einen Namen. Da
Kulturtafel nicht durchzusetzen war, nannte sich der neu gegründete Verein kurzerhand
Kulturloge.
Als die Kulturloge kurz darauf beim bundesweiten Wettbewerb startsocial in Berlin antrat, traf
Christine Krauskopf auf Angela Meyenburg und Julia von Weymarn. Die beiden
Unternehmerinnen waren von dem Projekt spontan so begeistert, dass sie sie sofort für
Berlin und Hamburg übernahmen. Erste am Start war die Kulturloge Berlin, die im April 2010
erste Tickets verteilen konnte, zu einem Zeitpunkt als Marburg noch in der Test- und
Hamburg in der Planungsphase war. Nachdem in der Süddeutschen Zeitung und im Berliner
Tagesspiegel über die Kulturloge berichtet wurde, gab es Anfragen aus Köln, Bonn,
Tübingen, Essen, Stuttgart und München.

Erfolge gibt es aus Berlin zu melden: Das ehrenamtliche Team betreut an die 2000
Teilnehmer, 40 Kulturveranstalter wie u.a. das Grips-Theater, der Berliner Dom, die
Wühlmäuse und viele andere sind mit im Boot. Oft erreichen die Kulturloge Berlin Schreiben
wie das von Beate Bartusch: „Liebe Kulturloge, jedes Mal wenn jemand von Ihnen anruft, um
mir Theater- oder Konzertkarten anzubieten, geht mir das Herz auf und ich denke: das
Leben hat dich doch noch nicht vergessen. Es ist sehr schön, dass es Ihre Institution gibt!
Danke.“
Das macht Mut für den Hamburger Startschuss.
Pressekontakt:
Dr. Ute Fischer,
T: 040/69 79 84 61, E: dr.kruse-fischer@kulturloge-hamburg.de
Dr. Margret Lohmann, Kommunikation : PR-Management,
T: 040/43 27 33 62, E: dr.lohmann@kulturloge-hamburg.de
www.kulturloge-hamburg.de Hotline 0800 – 0180 105
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