Kulturloge Kassel


Kulturloge Kassel

Beitragvon Admin » 11. Okt 2012, 10:26

# Kulturloge kümmert sich um Karten
Verein gibt nicht verkaufte Tickets für Kinos, Museen und Theater an Bedürftige

Kassel. In Marburg hat sie sich etabliert, jetzt hat auch Kassel eine Kulturloge. Ziel von Kulturlogen ist es, nicht verkaufte Eintrittskarten für Kinos, Museen und Theater an Menschen mit geringem Einkommen weiterzugeben. Erste Partner haben die Kasseler bereits gefunden.

„Niemand muss an der Abendkasse nachweisen, dass er Hartz-IV-Empfänger ist“, erklärt Hilde Rektorschek, Vorsitzende des Bundesverbandes Kulturloge e.V., das Prinzip. Stattdessen setzen die inzwischen 18 deutschen Kulturlogen auf ein breites Netz aus örtlichen sozialen Initiativen und Beratungsstellen. „Unsere Partner kennen die Menschen und ihre Verhältnisse und Probleme“, sagt Rektorschek, die aus der Tafel-Arbeit kommt und vor zwei Jahren in Marburg die erste Kulturloge bundesweit gegründet hat. Menschen, die sich normalerweise keinen Konzertbesuch oder den Eintritt für eine Lesung leisten können, melden sich bei den Sozialpartnern für Kulturveranstaltungen an, die Kulturloge kümmert sich um freie Eintrittskarten. Diese werden dann auf den jeweiligen Namen des Kulturgastes hinterlegt – wie bei anderen Besuchern auch, die vorbestellt haben. „Die Idee ist so gut, da müssen wir nichts verändern“, sagt der Vorsitzende der neu gegründeten Kasseler Kulturloge, Daniel Klemz. In einer Testphase möchte er vorerst einige Eintrittskarten vermitteln und sucht derzeit nach Sozial- und Veranstaltungspartnern. „Der KSV hat uns schon erste Tickets zugesichert“, sagt er. Zudem hätten Staatstheater und Caricatura - Bar Interesse bekundet. Zu den ersten Sozialpartnern zählen der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter sowie der Betreuungsverein Kompasso. Unterstützung bekommt das Team um Klemz und Stellvertreterin Annika Cleven von Mitgliedern des Leo-Clubs Kassel.

Langfristig möchte die Kasseler Kulturloge ähnlich erfolgreich sein wie ihr Marburger Vorbild. Dort haben Rektorschek und ihre Mitarbeiter binnen zwei Jahren 4500 Karten von 47 Veranstaltungspartnern vermittelt.

Mehr Infos gibt’s übergangsweise im café freiRAUM, Friedrich-Ebert-Straße 92 sowie in Annika Clevens Töpferei-Geschäft „Ton und Teufel“, Naumburger Straße 20a, Tel. 702 51 31. Die Kulturloge Kassel ist noch auf der Suche nach einem eigenen Büro.

Quelle: HNA vom 01.08.2012

Anmerkung der Aktiven von der Kulturloge: Wir suchen Freiwillige / ehrenamtliche Kräfte für Büro- und Telefondienste. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei Udo K. melden, Tel: 0561 / 45 02 371 oder per E-Mail: kulturlogekassel@gmx.de.
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